ARAPYURDU

Die antike Ansiedlung Arapyurdu befindet sich 15 km nordwestlich von Myra, 1km westliche von dem Dorf Ayıveliler auf eine Höhe von 680- 700 Metern gelegen auf einem Plateau. Arapyurdu ist über den alten Weg von Dereağzı oder über den Weg ab Karadağ über Bağlararası, Palamutçukuru und Ayıveliler erreichbar. An der nördlichen Bergseite des Demre Flussesbefindet sich der Ort.

Durch das Tal, genau entgegen der Dereağzı Kirche, in Richtung Arapyurdu verschwinden die Spuren des antiken Weges im rechten Hang des Karadağ Flusses. 200 Meter weiter im Wald erscheinen die Spuren wieder. Der antike Weg entlang des Karadağ Flusses hat an mehreren Stellen höher gelegene Stützmauern. Folgt man nach dem Ufer des Karadağ Flusses dem antiken Weg, erreicht man am Ende des Tals eine weite, baumfreie Fläche. Am westlichen Rand dieser Stelle wo wieder die Wegspuren verschwinden, befindet sich ein Felsengrab, zwei Khamosorions,e in Grabdeckel und eine kleine Nekropole, bestehend aus einem Sarkophag auf einem Podium. 350 Meter nordöstliche der Nekropole am Rande der Fläche befinden sich die Überreste eines Gebäudes mit Vorstufen. Dies könnte ein Bauernhaus zur Überprüfung der Strecke gewesen sein oder eine Herberge. 200 Meter südöstlich von diesem Gebäude, auf der östlichen Seite der Fläche, auf einem niedrigen Hügel befindet sich eine 1-1.5 Meter hohe, erhalten gebliebene Kapelle.

Im südwestlichen Bereich der Fläche, ungefähr 400 Meter südlich der Nekropole befindet sich eine kleine, antike Dorfansiedlung, beschäftigt im Ackerbau. Diese kleine Ansiedlungsfläche, besteht aus ein paar Wohnungen, einer Werkstatt, zwei Zisternen mit Kreuzgravierungen und einem muslimischen Friedhof.

Das auf einer graden Fläche befindliche Arapyurdu besitzt wiederum erhalten gebliebene Grundmauern aus der  Hellenistik und der römischen Zeit, ein Grab Typus Khamasorion, drei Weinstätten, einen Zylinder- förmigen Pressstein und drei Zisternen. Die Überreste der Bauten und die Grundmauern, lassen darauf schließen, das ca. 30-40 Haeuser vorhanden waren. Manche Wände sind bis zu 1 Meter erhalten geblieben, wobei sich darunter poligonale Wände darunter befinden. Der Wohnort ist umgeben von weiterer Ackerfläche mit terrassierten Wänden.

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