ASARBELEN

Die Ansiedlung Asarbelen befindet sich 500 Meter südwestlich vom Dorf Muskar, 725 Meter hochgelegen von der Ebene Demre auf einem Hügel. Auf dem Asarbelen Hügel befinden sich Ruinen und Reste von der klassischen Zeit bis hin zur byzantinischen Zeit. Der Asarbelen Hügel ist einer der grössten antiken Ansiedlungen im Raum von Alacadağ.

Der Waldweg, aus Muskar und seinem Waldbau, führt zu dem südlich gelegenen Hügel. Die Sarkophage am Anfang des Tals zeigen die Richtung der Strecke des antiken Weges der zum Myros Tal führt. Die Talstrecke des antiken Wegs führt abwärts im Zickzack und kann hauptsächlich nur per Fuß gegangen werden.

Eine Burgansiedlung aus der klassischen Zeit befindet sich am höchsten Punkt des Hügels, welche der natürlichen Topographie entsprechend von polygonaler Wänden in  den Massen53x28 Meter umgeben ist. An den Sanierungen der Wände lässt sich erschließen, das die Burg aus in der byzantinischen Zeit verwendet wurde.

In der Hellenistik und der römischen Zeit hat sich die Ansiedlung in die südliche Hangseite der Burg entwickelt. Direkt an der südlichen Terrasse der Burgfestigung befinden sich viele dichte Überreste von Bauten. In der östlichen Richtung der Burgtore befinden sich Überreste einer Agora. An der südlichen Wand befindet sich ein paar Meter entfernt ein Block mit Inschriften aus der späteren Epoche. Diese Inschrift aus der Hellenistik dokumentiert, dass es sich bei Asarbelen um eine Eleuthera Gotteshaus gehandelt hat. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Gotteshaus um die teilweise erhalten gebliebenen Baureste im westlichen Bereich der Burg handelt. Vor dem Gotteshaus befinden sich 3 von ihrem Platz fortgerollte Plinthen.

Am südlichen Hang des Hügels befinden sich zwei Felsengräber aus der klassischen Zeit. Direkt vor den Gräbern befindet sich auf einem Felsen Fresken mit einer Szene eines Mannes der in seiner Hände in Speer, neben sich ein Hund und ihm gegenüber einem aufrecht stehenden Bären und seinen Kampf in echter Größe beschreibt. Oberhalb des Felsengrabes befindet sich ein Bau aus qualitativen Blocks und vor dem Bau eine Zisterne mit Fresken von dem thronenden Zeus.

Am südlichen und östlichen Hang der Burg befinden sich in der Nekropole Ansiedlungsbereich viele Sarkophage. Zwei mit Inschriften versehene Sarkophage befinden sich auf dem Wegrand des antiken Pfads, der in Richtung des Hügels führt. Dies sich die Sarkophage von AureliusCoresiusPiksodaros und seinem Sohn AureliusGerasimosCoresius und AureliusEuelthon auch genannt Apollonios. Es geht hervor das es sich bei den Grabbesitzern um Personen handelte die das Anrecht auf die Bürgerschaft von Myra erhalten haben, da die Gräber das Aureliusgentilicium des von dem Imperators Caracalla (M. AureliusAntoninus) im Jahre 212 nach dem ConstitutioAntoniniana Gesetzes traegt.  Aus diesem Grund stammen die Sarkophage mit grosser Wahrscheinlichkeit aus dem 3.Jahrhundert.

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