DEVEKUYUSU

In der Gegend Devekuyusu befindet sich 9 km nordwestlich von Myra, 2.5 hm südöstlich von Karabel, zwischen dem Dorf Muskar auf der Strecke runter zur Quelle vom Somaklı Fluss, auf dem alten Weg von Karabel nach Zeytin und auf der alten Strecke nach Alakilise auf einer Höhe von 975 Metern. Devekuyusu, eine kleine Ackerbau Ansiedlung ist stark umgeben von Bäumen und Felsen, wobei sich dort eine Kirche, Gräber, Werkstätten befinden.

Auf der flachen Ebene umgeben von vielen Bäumen und Felsen befindet sich in der Richtung Ost-West lange rechteckig konzipierte Kirche aus einem mittleren und zwei Seitenräumen aus der frühbyzantinischen Zeit mit einer Tetrakonchos Apsis, wobei die Außenwände und Teile der Apsis bis heute gut erhalten geblieben sind. Vor der aus einheimischen zurechtgeschnittenen Steinblöcken, östlich gelegenen, halbrunden Apsisruine befinden sich viele zurechtgeschnittene, den Bauten angehörige architektonische Steinblöcke. Insbesondere auf den Sauelenknöpfen, dem Fundament und den Bogenruinen befinden sich rote geometrische, rautenförmige, eingemeißelte Motive in roter Farbe. Auf den Wandruinen lässt sich der Bauplan  der Kirche, bestehend aus einem Mittelraum und zwei Seitenräumen, nachvollziehen. Passend zur Bodenstruktur wurde der Hauptfels entsprechend gerade angepasst, so dass die Bauwände und der Boden einen Bodenbelag hatten. Die westliche Außenwand lässt sich an den Spuren am Hauptfels erkennen. An den Wandruinen des nördlichen Raumbereichs der Kirche befindet sich ein Spaltfenster mit den Maasen 50×50 cm von draußen und 40x40cm von innen. Direkt an den Wandruinen des nördlichen Raumbereichs der Kirche befinden sich ebenfalls die Spuren von Steinwänden der Anbauten mit den Maasen 50-60cm.   Allerdings sind Bausteine der restlichen Bereiche, ausser des Apsis Baus, in der Gegend verstreut.

Der südwestliche Bereich der Kirche wurde vor kurzer Zeit renoviert, mit Beton übergossen und mit Mörtel und Kirchensteinen neu gemauert, wobei die Zisterne weiterhin aktiv genutzt wird. Ungefähr 50 Meter nördlich der Kirche befinden sich auf einem Hang aus geraden zurechtgeschnittenen Plattsteinen ein rechteckig geformtes Grab mit sieben Skeletten, welches bei einer Schmuggel Ausgraberei gefunden wurden 50-60 Meter südlich von der Kirche entfernt auf einem auf einem Felsen befindet sich eine teilweise aus örtlichen Mörtelsteinen erbaute Zisterne mit einer Brunnenöffnung,  mit einem Durchmesser von 2,5-3 Meter und im Zentrum mit einem Durchmesser 40-50cm. Direkt neben der Zisterne befindet sich ein Felsen in einer Beckenform, welches vermutlich als Feuerstelle benutzt wurde. Im westlichen Bereich der Kirche befinden sich auf einem kleinem Hügel 4 Zisternen mit runden  Brunnenöffnungen in der Mitte, Durchmesser 2,5-3 Meter und verschiedene rechteckig und quadratförmig konstruierte, als Werkstätten genutzte Bauten und Treppen die in Felsen eingemauert worden.

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