GÜNAĞI

Die Günağı genannte Ortschaft befindet sich  600 Meter südwestlich von Karaören, 2.5 km südöstlich von Alakilise auf einem zentralen Punkt zur Demre Ebene.

Das wichtigste Gebäude in Günağı ist die mit Blick auf das Meer auf einem Feld südöstlich erbaute Kirche mit drei Bereichen aus der byzantinischen Zeit, von der die Außenwände bis zu 2 Meter und die Apsis erhalten geblieben sind. Die Apsis im nördlichen Bereich der Kirche wurden verputzt und die Fresken mit Heiligen Darstellungen sind bis heute, wenn auch nur schwer, zu erkennen. Zwischen den sieben gemalten Figuren befindet sich auch eine in rot geschriebene Inschrift. Die ersten Worte der Inschrift lauten ‘’Das Gebet/ Gelöbnis des Nikolauses’’,allerdings sind die weiteren Zeilen sind so verwischt, dass sie leider nicht mehr lesbar sind. In der Kirche fallen am meisten die detaillierten Verzierungen an allen Seiten und deren Qualität auf. Zwischen den Ruinen im westlichen Bereich der Kirche befinden sich zwei Eingangssäule, wobei die Sauelenknöpfe insbesondere sehr feine Verzierungen von vorweisen. Die benutzten römischen Motive sind Distelblätter, Weintrauben, maltesische Kreuze.

Nahe gelegen der in der Kirche befindlichen Zisterne befinden sich einige Blöcke die Inschriftsstücke vorweisen. Eine andere Inschrift befindet sich am westlichen Teil der Kirche, direkt gegenüber modernen Dresche an dem Kirchentor.

Auf der Ebene befinden sich neben der Kirche einige Zisternen und terrassierte Mauern. Die in hohe Felsmauern eingehauenen Altarnischen unter freien Himmel zum Zwecke des Anbetens weisen auf, dass dieser Ort bereits viel früher vor der byzantinischen Zeit bewohnt wurde.

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