GÜRSES KIRCHE

Auf der Strecke von Demre nach Kaş, nach der antiken Stadt Sura erreicht man das kleine, typische lykische Dorf Gürses, welches im Raum von Myra liegt. Auf einem kleinen Hügel befindet sich seine Burg, auf dem südlichen Hang der Burg terrassierte Bauten und am Ende der Hügelebene Nekropolen und und auf den terassierten Ackern, Schutzmauern, Bautenruinen, Säulen, Gräber und Ruinen von Werkstaetten. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein felsiges und gestrüppreiches Gebiet handelt, ist es schwierig die Bauten nachzuvollziehen und zu benennen.

Die Hügel Kemerikaklık und Kocaorman, in deren Gegend auch der Hügel Akköristan liegt, sind höher als der Rest der Stadt gelegen. Hier befindet sich die Akropole der Ansiedlung. Dieser Punkt sorgt für einen Überblick über das Demre Tal und Myra. Die Schutzmauern und die Festungsmauern die sie umgeben, die Wände der Türme und die Eingangstore sind erhalten geblieben. Innerhalb der Akropole befinden sich Olivenpresswannen und Innenhöfe mit komplexen Baugruppierungen, was Anzeichen für eine Bauernansiedlung sind. Die in der klassischen Zeit erbaute Akropole (Burg) wurde bis in die byzantinische Zeit benutzt.

Auf den südlichen Hängen der Akropole befinden sich einige in den Felsen eingehauene Wandreste von Wohnbauten. Das interessanteste Haus unter ihnen ist das mit einer Zisterne in dem Haus und einer Treppe zum Obergeschoss und den Nischen in den Waenden.

Die Wohnbauten sind von Süd und Ost von Nekropolen umgeben. Es befindet sich in der Stadt eine Vielzahl an Sarkophagen. Manche von den typischen lykisch konstruierten Sarkophagen, weisen Tier Motive und Büsten auf. Außer den Sarkophagen befinden sich einige wenige Felsgräber in Hausform mit Dreiecksdach.

Die Hänge und geraden Ebenen wurden für den Ackerbau genutzt und in den Werkstätten wurde Wein und Oliven produziert. Das wichtigste Fundstück im Raum Kocaorman ist die in der spätbyzantinischen Zeit erbaute einraeumige Kapelle im nordwestlichen Raum.

Der einzige Bau in dieser Ansiedlung, bei der man den Bauplan nachvollziehen kann ist die 20 Meter lange, 14 Meter breite Basilika im ostwestlichen Teil. An der westlichen Wand befinden sich drei Türen an der südlichen eine. Die rechteckig konstruierte Kapelle hat östlichen Rand eine halbrunde Apsis. Die Grundbausteine sind gerade, die oberen Wandbereiche sind mit großen Blöcken und Mörtelstein erbaut worden. Innerhalb des Gebäudes befindet sich eine kleine Kapelle aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

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