KARAKUYU

Mitten in der Bonda Ansiedlung, ungefähr 650 Meter von der Meereshöhe entfernt, entlang auf einem Berghang angesiedelt, befindet sich in der Richtung zum Gökliman Abgrund eine Mauer, von der man ausgeht, dass sie eine Burg war , die vor aufkommenden Gefahren aus der Nordseite schützen sollte. Auf den Hängen des Hügels wiederum  befinden sich Reste von antiken Wegen, die bis zu gewissen Punkten nachvollzogen werden können.  Pseudo isotonisch erbauten, ziemlich großen architektonischen  Stücke der Burg und die der Festungsmauern erstrecken sich über den ganzen Hügel. Ein Teil der Wände der Wohnbauten sind noch erhalten geblieben, sowie der obere Teil des Türrahmens. Für den Wasserbedarf ist die Zisterne mit drei Kappengewölbeöffnungen und einer Treppe, die in sie hinunterführt, sehr interessant. stillen zu können Innerhalb des Siedlungsortes befinden sich aus Felsen gemeißelte Werkstätten sowie der Werkstatt angehörigen Trapetum Kübel. Es befinden sich einige Tonkrüge auf diesem Gebiet, die dazu dienten, Proviant zu lagern.

Auf diesem Ansiedlungsplatz befinden sich ca. 40-50 Hausruinen. Sie wurden aus rechteckigen Steinen ohne Mörtel zu verwenden, erbaut, wobei diese aus der römischen Zeit stammenden Hausruinen ein- oder zweistöckig sind. In der frühbyzantinischen Zeit wurde dieser Ort stärker bewohnt und die Häuser aus dieser Zeit wurden aus Mörtel und Bruchsteinen erbaut.

Die Sarkophage und die aus der byzantinischen Zeit stammenden Elemente befinden sich häufiger am südlichen Hang. Es wird stark vermutet, dass es sich bei den Elementen um eine dreiräumige Basilika aus der byzantinischen Zeit handelt. Die verzierten Säulenknöpfe der Basilika und die Verzierungselemente sind auf dem ganzen Hang verstreut. Neben den in der frühbyzantinischen Zeit bewohnten Bauten, geht man anhand der aus geraden Blöcken erbauten Bauten  davon aus, dass dieser Ort in der römischen Zeit eine periodische Dauer ebenfalls bewohnt wurde.

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